Das Schicksal von Clifford Bahati ist eine jener Geschichten, die man sich in den verrauchten Werkstätten Chicagos und den glühenden Nächten von Los Santos flüstert, wenn das Adrenalin der letzten Verfolgungsjagd noch in den Adern pulsiert. Es ist die Chronik eines Mannes, der gegen die Gravitation der Armut ankämpfte und dessen Aufstieg so unaufhaltsam war wie ein Turbolader unter maximalem Ladedruck. Clifford wuchs im Süden Chicagos auf, einem Viertel aus bröckelndem Beton und rostigen Fabrikschloten. In dieser Umgebung lernte man entweder, den Kopf einzuziehen, oder man entwickelte eine Obsession, die einen aus dem Dreck herausschnitt.
Für Clifford war diese Obsession die Mechanik. Ohne einen Cent in der Tasche verbrachte er seine Jugend auf Schrottplätzen. Während andere von Sportwagen träumten, sezierte er sie. Er lernte die Anatomie von V8-Blöcken und baute aus Metallschrott hochgezüchtete Motoren, die eigentlich längst ihren letzten Atemzug getan hatten. Sein Talent sprach sich in der Street-Racing-Szene schnell herum. Man nannte ihn den „Alchemisten“, da er aus Abfall Gold machte. Er dominierte den Lake Shore Drive in Wagen, die nur durch Nieten und reinen Willen zusammengehalten wurden. Tagsüber schuftete er als Mechaniker und investierte jeden Dollar in seine eigene Hardware. Sein magisches Gespür für Aerodynamik und ein entscheidender Sieg bei einem Untergrund-Turnier öffneten ihm schließlich die Türen zur Welt der Profis. Doch Clifford suchte nicht den Glamour; er suchte die Freiheit.
Mit dem Preisgeld im Gepäck verließ er Chicago und zog nach Los Santos. In der Stadt der Engel, wo der Asphalt niemals abkühlt, musste er sich neu beweisen. Er mietete sich eine Lagerhalle in La Mesa und begann, sein Imperium von Grund auf neu zu errichten. Heute hat sich Clifford in Los Santos einen Namen gemacht, der Respekt und Ehrfurcht einflößt. Er war mitgründer eines Rennstall-Kollektivs, das als technisches Kraftzentrum der Stadt galt. Wer in den Vinewood Hills oder auf den Freeways von LS bestehen will, weiß, dass kein Weg an ihm vorbeiführt. Clifford ist heute eine Legende der Westküste – der Beweis dafür, dass man kein Erbe braucht, wenn man das Benzin im Blut und den Willen aus Stahl hat. In einer Stadt aus Schein und Plastik ist er der Anker der Echtheit, der beweist, dass wahre Stärke in der Garage geboren wird.

Biografische Daten
Status & Beruf
Verknüpfte Accounts
Racing Profil
Madara
153 RP